Märchenland Hessen

Es gibt einige Orte in der Mitte Deutschlands, die sich in den letzten zwei Jahren, als Reisen aufgrund der Corona-Pandemie nicht wirklich verantwortbar war, auf meiner Bucket-List angesammelt haben. Dazu zählen Fritzlar und der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel. Ich hatte mir schon vor der Reise einen kleinen Campingplatz in Beiseförth südlich von Kassel ausgesucht, da es von dort annehmbare Bahnverbindungen nach Kassel gibt. Zusätzlich berichtete mir ein Bekannter gestern, dass es in der Nähe des Edersees ein Schneewittchendorf geben soll, das ich mir unbedingt anschauen solle. So mache ich mich gleich am Morgen auf den Weg nach Bergfreiheit, dem erwähnten Schneewittchendorf, und weiter hinein ins Märchenland Hessen.

Kleine Landstraße im Kellerwald

Kleine Landstraße im Kellerwald

Entlang des Westrandes des Nationalparks Kellerwald-Edersee lotst mich die Navigationstante von Google über gewohnt kleine Nebenstraßen zu Schneewittchen. Bis zu 40°C soll es in Teilen Deutschlands heute werden, ein Rekordsommer, wenn man den Meteorologen Glauben schenken soll. Ich lasse mir den Fahrtwind um die Ohren wehen und geniesse den Urlaub.

Schneewittchendorf Bergfreiheit

Schon etliche Kilometer vor Bergfreiheit, eigentlich einem Ortsteil von Bad Wildungen, stehen die ersten Hinweisschilder auf das Schneewittchendorf. Die Gebrüder Grimm sollen einer Legende nach die Inspiration für ihr Märchen aus dem Schicksal der aus Bad Wildungen stammenden Margaretha von Waldeck erhalten haben. Die Zwerge gehen demnach auf die Kinder zurück, welche in den Kupferbergwerken in und um Bergfreiheit tätig waren.

Die Sieben Zwerge im Schneewittchendorf Bergfreiheit

Die Sieben Zwerge im Schneewittchendorf Bergfreiheit

Der Ort Bergfreiheit ist am Mittwochvormittag wie ausgestorben. Das Schneewittchenhaus ist geschlossen, es öffnet nur von 15 bis 17 Uhr. Auch sonst deutet hier wenig darauf hin, dass der Ort der Schauplatz eines der bekanntesten Märchen der Welt sein soll. Einzig ein Denkmal für Schneewittchen und die sieben Zwerge an der Hauptstraße zeugt davon, dass man sich hier tatsächlich in dem sagenumworbenen Märchendorf befindet.

Fritzlar

Ein wenig enttäuscht fahre ich weiter. Ich folge den Schildern nach Fritzlar, irgendwie wollte ich da gerne hin, weiß momentan aber nicht mehr genau, warum eigentlich. Unterwegs säumen Pappeln die Straße, die Wiesen und Felder nebenan lechzen nach Wasser. Erinnert mich irgendwie an die Toskana, und die Temperaturen würden ebenfalls perfekt dazu passen.

Toskana in Hessen

Toskana in Hessen

Grauer Turm

In Fritzlar finde ich einen Parkplatz direkt am Grauen Turm, einem von zehn noch erhaltenen Wehrtürmen an der historischen Stadtmauer. Direkt gegenüber des Grauen Turms steht eine stilechte britische Telefonzelle. Wären es nicht inzwischen über 35°C könnte man fast meinen, versehentlich wieder in Schottland gelandet zu sein. Der Graue Turm wurde bereits 1274 errichtet und zählt mit seinen 38 Metern zu den höchsten noch erhaltenen Wehrtürmen in Deutschland. Im Inneren sind Ausstellungen zu Folterinstrumenten und der Geschichte Fritzlars zu sehen. Die Hitze ist für mich bereits Folter genug und so bewundere ich den Turm lediglich von aussen und schlendere weiter Richtung Altstadt.

Britisches Telefon und Grauer Turm

Britisches Telefon

Grauer Turm Fritzlar

Grauer Turm Fritzlar

Gotische Steinhäuser

In der Fußgängerzone der Kasseler Straße stoße ich auf zwei stattliche gotische Steinhäuser. Im Jahre 1310 erbaut und mit 1,20m dicken Außenwänden versehen zeugen die Häuser vom Wohlstand und Reichtum der Patrizierfamilien, welche sie damals erbauen liessen. Erinnert den norddeutschen Bengel irgendwie an Lübeck.

Gotische Steinhäuser, Fritzlar

Fritzlar, Gotische Steinhäuser aus dem 14. Jahrhundert

Marktplatz Fritzlar

Wenige Meter weiter befinde ich mich schon auf dem mittelalterlichen Marktplatz von Fritzlar. Dieser ist umgeben von mächtigen Fachwerkhäusern aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Vermutlich wollte ich deshalb gerne einmal hier her. Den östlichen Rand des Marktplatzes ziert das 1475 bis 1480 erbaute Kaufmannsgildehaus St. Michaelis mit seinem markannten Türmchen. Am Rande des Marktplatzes steht der Rolandsbrunnen, ein Zierbrunnen der Renaissance aus dem Jahre 1564. Einzig der gerade stattfindende, bereits im Abbau begriffene Wochenmarkt mit den (modernen) Verkaufswagen stört ein wenig den Gesamteindruck, aber was solls.

Kaufmannsgildehaus Fritzlar

Kaufmannsgildehaus St. Michael

Marktplatz Fritzlar

Marktplatz Fritzlar

Fritzlar, Rolandsbrunnen

Rolandsbrunnen Fritzlar

Dom und Rathaus

Weiter bummel ich durch die Kopfsteinpflasterstraßen der 15.000-Einwohner-Stadt hin zum Domplatz. Hier steht der Fritzlarer Dom St. Peter, ein im 8. Jahrhundert begonnener und im Laufe der Jahrhunderte immer wieder veränderter und erweiterter romanischer Kirchenbau. Bei inzwischen 36°C bietet der kühle Innenraum des Doms mindestens genausoviel Freude wie ein Bummel über den Hamburger Dom. 😉
Gegenüber des Doms befindet sich das Rathaus, welches als Fritzlarer Amtshaus das erste Mal im Jahre 1109 Erwähnung fand. Somit ist das Rathaus Fritzlar das älteste Amts- und Rathaus Deutschlands.
Ganz unscheinbar wirkt dagegen das Spitzenhäuschen, das windschiefe älteste Fachwerkhaus Fritzlars, welches direkt neben dem Rathaus steht und wie aus einer Märchenwelt daher kommt. Heute sind hier die Touristeninformation und das Stadtarchiv untergebracht.

Fritzlarer Dom

Dom St. Peter

Rathaus Fritzlar

Rathaus Fritzlar

Spitzenhäuschen

Spitzenhäuschen

Inzwischen ist es kurz vor eins, die gesamte Stadt wimmelt nur so vor Schulkindern. Ach ja, die Gören haben hier in Hessen noch gar keine Ferien. 😉
Auf dem Rückweg komme ich an einem kleinen italienischen Restaurant vorbei. Das Avanti bietet Plätze im Schatten, von denen aus man die vorbeiziehenden Horden meiner späteren Renten-Finanziers beobachten kann und ich beschliesse, das Leben zu geniessen, so lange ich noch kein Rentner bin. Ich bestelle mir eine Spinat-Lasagne, die hervorragend schmeckt, bevor ich mich in der Mittagshitze auf den Weg zurück zum Didimobil mache.

Fritzlar ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Vermutlich waren es die Bilder der hervorragend erhaltenen Fachwerk-Altstadt, weshalb ich mir den Ort auf meiner Bucket-List notiert hatte.

Wabern

Ich mache mich auf den Weg Richtung Campingplatz in Beiseförth. Vielleicht kann ich dort den Bulli abstellen und schaffe es noch, mit der Bahn zum Herkules nach Kassel zu fahren. Der Ort Wabern begrüßt seine Gäste mit einem stattlichen Schloss, bei genauerer Betrachtung verbirgt sich hinter der historischen Fassade heute eine psychiatrische Einrichtung für Kinder und Jugendliche.

Jagdschloss Wabern

Jagdschloss Wabern

Unterwegs erspähe ich einen Wegweiser nach Homberg (Efze). Schon häufiger ist mir auf der Autobahn A7 ein braunes Hinweisschild auf die „Historische Altstadt Homberg (Efze)“ aufgefallen. Wenn man auf der Autobahn unterwegs ist, hat man im Allgemeinen einen Termin oder ein Ziel, welches man halbwegs pünktlich erreichen möchte oder muss, und so entscheide ich mich dafür, einen kleinen Abstecher in die so sehr beworbene „Altstadt“ zu machen. Viel erwarte ich nach der wunderschönen Altstadt von Fritzlar nicht.

Homberg (Efze)

Die Hauptstraße führt mich entlang einer kleinen Stadtmauer, auf der rechten Seite befindet sich ein Parkplatz auf dem örtlichen Busbahnhof. Der Parkscheinautomat hat im Zuge der tropischen Hitze den Geist aufgegeben, vermutlich gehört er der Deutschen Bahn. Gut für mich, schlecht für das Stadtsäckel.

Die Stelzengänger

Die Stelzengänger

Vom Parkplatz aus führt ein Fußweg durch eine Lücke in der Stadtmauer. Unverständlich, warum einige Menschen versuchen, auf Stelzen die Mauer überwinden zu wollen. Vermutlich ist das aber nur Kunst, und davon versteht der Didi sowieso nichts. Die Stelzengänger“ sind Skulpturen der Künstler Christina Fiand und Ernst Groß und stehen seit 2004 neugierig auf bis zu sechs Meter hohen Stelzen vor der Stadtmauer von Homberg und schauen neugierig hinüber.

Homberg (Efze), Untergasse

Homberg (Efze), Untergasse

Märchenhaftes Fachwerk

Neugierig ist der Didi jetzt auch, was ihn hinter der Mauer erwartet. Ein erster Blick in die Untergasse offenbart, dass das Schild an der Autobahn nicht ganz umsonst dort steht. Die Straße ist schmal wie im Mittelalter, gesäumt von stattlichen Fachwerkhäusern mit kleinen Geschäften, welche den Charme der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts verbreiten.

Mittelalterliche Fachwerkstadt Homberg (Efze)

Mittelalterliche Fachwerkstadt Homberg (Efze)

Durch das Brandsgässchen schlendere ich auf einen Kirchturm zu und finde mich wenige Meter weiter mitten auf dem Marktplatz von Homberg (Efze) wieder. Nach Bad Karlshafen vor ein paar Tagen ist dieses das zweite „Whow!“-Erlebnis der bisherigen Reise. Prächtige Stadthäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert säumen den Marktplatz rund um die Stadtkirche St. Marien aus dem 13. Jahrhundert. Das Ensemble wirkt fast surreal und perfekt erhalten. Kein Wunder also, dass Homberg (Efze) Teil der Deutschen Märchenstraße ist.

Homberg (Efze)

Homberg (Efze)

Homberg (Efze)

Homberg (Efze)

Homberg (Efze)

Bronzeskulpturen in Homberg (Efze)

Dass die Innenstadt von Homberg derart neu aussieht liegt daran, dass die gesamte Altstadt zwischen 2004 und 2007 von Grund auf saniert wurde. Hierbei wurde der Marktplatz in eine Fußgängerzone umgewandelt. In der sehr kompakten Stadt verteilt finden sich viele Skulpturen, u.a. mit Bezug zu den Märchen der Gebrüder Grimm. So findet sich am Marktplatz die Skulptur Brüderchen und Schwesterchen, sehr passend auf einem Brunnen stehend. Im Märchen trinkt das Brüderchen aus einer von der Stiefmutter verhexten Quelle und verwandelt sich in ein Reh.

Brüderchen und Schwesterchen Brunnen

Brüderchen und Schwesterchen Brunnen

Auf dem Marktplatz vor der Touristeninformation sitzt Landgraf Philipp der Großmütige. Als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten im Zeitalter der Reformation hatte er 1526 als Teil der Homberger Synode mit dafür gesorgt, dass die Region ab Mitte des 16. Jahrhunderts evangelisch geprägt wurde. Deshalb hält die Statue vor der Stadtkirche St. Marien auch eine Bibel in der Hand.

Landgraf Philipp der Großmütige

Landgraf Philipp der Großmütige

Am ehemaligen Landratsamt sitzt eine Frau mit Besen am Rande eines Brunnens aus dem 16. Jahrhundert. Entgegen meiner ersten Vermutung, es würde sich um eine Hexe bei einer Verschnaufpause handeln, stellt die Skulptur eine Besenverkäuferin dar, die an den ehemaligen Besenmarkt an dieser Stelle erinnern soll.

Frau mit Besen

Besenverkäuferin

Das Homberger Rathaus

Das eher unscheinbare Rathaus von Homberg (Efze) wurde 1704 auf den Überresten eines im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Vorgängerbaus errichtet. Das kleine Türmchen auf dem Dach wurde erst einige Jahrzehnte später aufgesetzt. Über dem Eingang zum Rathauskeller befindet sich noch heute die Homberger Elle. Dies war eine mittelalterliche Maßeinheit von 54,4cm Länge und hatte große Bedeutung bis weit nach Thüringen hinein.

Rathaus von Homberg (Efze)

Rathaus von Homberg (Efze)

Marktplatz

Auf dem Marktplatz haben einige Cafés große Sonnenschirme aufgestellt und bieten Sitzgelegenheiten im Schatten an. Das Café Markt 13 bietet pürierte Melone mit Vanilleeis an. Bei inzwischen 38°C klingt das nicht nur herrlich erfrischend, das ist es auch. Ich genieße den Blick auf das märchenhafte Fachwerk und die Stadtkirche und fühle mich wie im Urlaub. Ich kann nur jedem Reisenden wärmstens empfehlen, zumindest einmal im Leben am braunen Hinweisschild auf der Autobahn A7 abzufahren und einen sieben Kilometer langen Abstecher nach Homburg zu machen.

Marktplatz mit Stadtkirche St. Marien

Marktplatz mit Stadtkirche St. Marien

Marktplatz Homberg (Efze)

Marktplatz Homberg (Efze)

Marktplatz Homberg (Efze)

Marktplatz Homberg (Efze)

Beiseförth

Eine gute Stunde habe ich in der 14.000-Einwohner-Stadt Homberg (Efze) verbracht und fahre komplett entzückt weiter nach Beiseförth. Hier soll es einen einfachen Campingplatz geben, und der Ort – eigentlich ein Ortsteil des benachbarten Malsfeld – verfügt über einen Bahnhof an der Bahnlinie Kassel – Bebra. Gegen 15:30 erreiche ich den Campingplatz Beiseförth, welcher sich gegenüber des örtlichen Sportplatzes rund um einen kleinen Teich befindet. Von den unglaublich herzlichen Betreibern bekomme ich einen Stellplatz auf der gegenüberliegenden Seite des kleinen Teiches zugewiesen: Hier kann das Didimobil unter einem großen, schattenspendenden Baum stehen.

Campingplatz Besieförth

Campingplatz Besieförth

Wir unterhalten uns ein wenig darüber, wo ich herkäme und wo ich hin wolle. Da mir Homberg und auch Fritzlar unheimlich gut gefallen haben, solle ich mir unbedingt noch Melsungen anschauen. Melsungen liegt auf halbem Weg nach Kassel, und wenn ich bis 20 Uhr wieder zurück wäre, bekäme ich sogar noch etwas zu essen.

Bahnhof Beiseförth

Bahnhof Beiseförth

Der „Bahnhof“ von Beiseförth ist einen guten Kilometer Fußweg vom Campingplatz entfernt. Der Zug, eine bessere S-Bahn, kommt gute zwanzig Minuten zu spät. Ähnlich wie zu Hause in Hamburg scheint diese Art von Verspätung auch hier an der Tagesordnung zu sein. Immerhin ist die Bahn klimatisiert und durch mein 9-Euro-Ticket bereits bezahlt. Zehn Minuten später erreiche ich schon Melsungen.

Melsungen

Ein kleiner Fußweg führt vom Bahnhof hinab an die Fulda, wo ich über die Zwei-Pfennig-Brücke den Fluss überquere. Bis ins Jahr 1920 wurde für die Überquerung der Brücke eine Gebühr von zwei Pfennigen erhoben, daher eben der Name. In die Wand des ehemaligen Kassenhäuschens sind heute zwei übergroße Pfennigstücke eingelassen.

Zwei-Pfennig-Brücke, Melsungen

Zwei-Pfennig-Brücke, Melsungen

Ich folge der Rotenburger Straße, welche mich nach 250 Metern direkt in die Altstadt Melsungens und zum historischen Rathaus aus dem 16. Jahrhundert leitet. Dieses zu allen Seiten freistehende Rathaus wurde in den 1560er Jahren auf den Ruinen eines bei einem Stadtbrand zerstörten Vorgängerbaus errichtet, wobei die genaue Jahreszahl historisch nicht endgültig übermittelt ist.

Rathaus Melsungen

Rathaus Melsungen

Marktplatz mit Rathaus

Marktplatz mit Rathaus

Ähnlich wie Homberg und Fritzlar weiß auch die kleine Altstadt von Melsungen mit ihren gut erhaltenen Fachwerkbauten dem Besucherherz zu gefallen. Für die Anwohner hingegen scheinen die historischen Häuserfronten zum alltäglichen Leben dazuzugehören, und so parken deren vier Jahrhunderte jüngere Motorkutschen teilweise querfeldein auf den engen Altstadtgassen und trüben somit etwas den Gesamteindruck.

Melsungen, Fußgängerzone

Melsungen, Fußgängerzone

Rathaus-Café am Markt

Rathaus-Café am Markt

Altstadt Melsungen

Altstadt Melsungen

Bartenwetzerbrücke

Der Spitzname für die Menschen aus Melsungen ist Bartenwetzer. Der Begriff „Barte“ kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bezeichnet eine Axt. Im Mittelalter lebten viele Menschen in Melsungen von der Holzwirtschaft, und viele Melsunger waren Holzfäller. Auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit in den Wald überquerten die Holzfäller dabei die aus Stein gebaute Bartenwetzerbrücke, deren Steingeländer sie gerne für das Wetzen (Schärfen) ihrer Klingen benutzten. Auch heute noch sind in der Steinbrüstung der 1595/96 errichteten Bartenwetzerbrücke, welche als die schönste Steinbrücke Hessens gilt, die Rillen vom Bartenwetzen (Axtschleifen) zu erkennen.

Bartenwetzerbrücke

Bartenwetzerbrücke

Nach knapp zwei Stunden trete ich den Heimweg an, die „S-Bahn“ ist auch jetzt wieder gute zehn Minuten zu spät und ich schaffe es so gerade noch bis 20 Uhr zurück zum Campingplatz. Das Thermometer zeigt noch immer 36°C im Schatten. Dennoch bekomme ich noch eine große Currywurst mit einer Riesenportion Pommes und lasse den Abend bei zwei, drei leckeren Pils auf der Campingplatzterrasse ausklingen. Morgen werde ich dann den Bergpark Wilhelmshöhe unsicher machen, ich bin gespannt.

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